Vorsorge tragen aber keine Panik

Pressemitteilung

Vorsorge aber keine Panik

Auch wir treffen Vorsorge. Die EUTB Bodenseekreis wird die Beratung aber nicht einstellen. Wir möchten die persönlichen Kontakte aber bis Ostern auf das Nötigste reduzieren. Sollte eine Beratung telefonisch möglich sein, dann wird diese auch telefonisch durchgeführt werden. Nur in Ausnahmefällen und in dringenden Fällen (Begutachtungen etc.)  werden wir eine persönliche Beratung durchführen. Wir bitten da um Verständnis, dass wir eine Verbreitung des Virus verhindern wollen. Viele unserer Klienten sind selbst sehr krank, zählen zu den Risikogruppen und da gilt es für uns eine große Verantwortung wahrzunehmen.

„Angst ist kein guter Ratgeber – deswegen keine Panik. Halten Sie die hygienischen Maßnahmen ein und reduzieren Sie vorübergehend die sozialen Kontakte auf das Notwendigste“, so Thomas Schalski, Leiter der EUTB. Holen Sie sich Informationen zum Verhalten und Umgang mit dem Virus beim Robert-Koch Institut (www.rki.de) und glauben Sie keiner Panikmache. Wir haben es nicht mit einem Killervirus zu tun. Sie können jeden Tag eine Risikoabschätzung beim Robert-Koch -Institut abrufen, dieses sind verlässliche und seriöse Informationen.

Die Aktion Mensch tritt gegen das Hamstern von Desinfektionsmitteln ein und weist darauf hin, dass viele Menschen aufgrund chronischer Erkrankungen, Alter oder Behinderungen auf Desinfektionsmittel oder Schutzmasken angewiesen sind.

„Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ernst – Hamsterkäufe sind aber die falsche Reaktion. Wir appellieren daran, auch an die Menschen zu denken, die Desinfektionsmittel dringend brauchen, um gesund zu bleiben“, sagt Christina Marx, Leiterin der Aufklärung bei der Aktion Mensch.

Joel Rombey ist so ein Mensch. Der 24-Jährige erlitt im Alter von 17 Jahren durch einen Kopfsprung in flaches Gewässer einen schweren Unfall. Seitdem ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt und Tetraplegiker. Seine Atemfunktion ist stark eingeschränkt. Ein Infekt wäre für ihn lebensbedrohlich. Er braucht Desinfektionsmittel, um sich zu schützen. „Sinnlos gehortete Desinfektionsmittel könnten an anderer Stelle Leben retten. Ich hoffe, dass das Hamstern oder noch schlimmer das Profitschlagen aus Desinfektionsmitteln bald ein Ende findet”, so sein dringender Appell.

Die EUTB Bodensee-Oberschwaben schließt sich dieser Bitte der Aktion Mensch an und bittet die Bevölkerung am Bodensee verantwortlich mit ihren Einkäufen umzugehen. „Nehmen Sie auch Verantwortung für ihre Mitbürger an, so Thomas Schalski

Mit freundlichen Grüßen

EUTB Bodensee/Oberschwaben

Thomas Schalski

Leiter der EUTB

Anlage