Änderungen bei der Grundsicherung

Pressemitteilung

Das Inkrafttreten der nächsten Stufe der im Bundesteilhabegesetz verankerten Reformen zum 1. Januar 2020 wirft bereits seine Schatten voraus. So müssen beispielsweise behinderte Menschen, die bisher ihre Leistungen in Wohneinrichtungen erhalten haben, einen neuen Antrag auf Grundsicherung stellen, damit die Leistungen am 1. Januar nahtlos weiter gezahlt werden.

Das Bundesteilhabegesetzes sieht zukünftig eine Trennung der Leistungen der Grundsicherung und der Eingliederungshilfen vor. Ab 2020 müssten Leistungen der Grundsicherung sowie für  die Kosten der Unterbringung bei den örtlichen Sozialämtern beantragt werden. Für Leistungen der Eingliederungshilfe wie etwa die fachlichen Assistenzleistungen sind die Kostenträger der Eingliederungshilfe zuständig.

Die EUTB Bodenseekreis rät möglichst schnell einen Antrag auf Grundsicherung beim Sozialamt in Friedrichshafen zu stellen. Nur so sei eine nahtlose Sicherung ihrer Leistungen zum Lebensunterhalt ab Januar 2020 gewährleistet. Angehörige und Betroffene können sich gerne bei der EUTB Bodenseekreis beraten lassen. Gerne helfen wir beim Ausfüllen der Anträge. Kontakt können Betroffene unter der Telefonnummer 075469299901 aufnehmen.

Die Berater der EUTB besuchen Sie bei Bedarf auch gerne zu Hause oder in der Einrichtung.

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Bodensee unterstützt Menschen mit Behinderung aus dem Bodenseekreis in allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe. Das Angebot ist für die Ratsuchenden kostenlos und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert.