Neues vom Trägerverein

Das lass‘ ich mir nicht bieten! Ermutigung zur (individuellen) Rechtsdurchsetzung

Aufgrund der Corona-Beschränkungen führt die EUTB zur Zeit nur telefonische Beratung durch. In Ausnahmefällen werden auch persönliche Beratungen durchgeführt. Wir möchten soweit wie möglich persönlichen Kontakte aufrechterhalten. In der Zeit vom 18.12.2020 bis 11.01.2021 ist wegen Weihnachtsurlaub geschlossen.

Erweiterung des Dienstleistungsangebot des Vereins – Projekt „Das lass ich mir nicht bieten“

Der bundesweite Behindertenverband „Interessenvertretung Selbstbestimmtes Leben“ startet die Initiative „Das lass ich mir nicht bieten“: http://www.isl-ev.de/index.php/aktuelles/nachrichten/2451-das-lass-ich-mir-nicht-bieten-ermutigung-zur-individuellen-rechtsdurchsetzung-eure-erfahrungen-sind-gefragt“

Der Verein Bürger für Bürger e.V. unterstützt dieses Projekt. Der Verein ist auch Mitglied beim ISL und im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Der Verein agiert bundesweit.

Wir haben zur Unterstützung des Projektes ein Angebot entwickelt, indem Menschen mit Behinderung karitativ mit Rechtsdienstleistungen versorgt werden. Das Rechtsdienstleistungsgesetz gibt in § 8 RDG den Verein als Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes die Möglichkeit die

Mitglieder bei Behörden und beim Sozialgericht zu vertreten. Voraussetzung dafür ist die Mitgliedschaft im Verein, welche für einen symbolischen Mitgliedsbeitrag von einem 1 € zu haben ist. Damit komplettiert der Verein sein Angebot der rechtlichen Unterstützung von Menschen mit Behinderung neben der kostenlosen Beratung in der EUTB Bodenseekreis und der „Unabhängige Pflegeberatung“ des Vereins gibt es eine sozialrechtliche Sprechstunde und nun ist über den Verein auch die rechtliche Vertretung gegenüber Behörden und vor dem Sozialgericht möglich. Interessierte wenden sich an die EUTB Bodenseekreis unter 07546 / 9299901.

Die „Unabhängige Pflegeberatung“ unterstützt Menschen mit Behinderung insbesondere bei der Begleitung in der MDK Begutachtung und in Widerspruchsverfahren gegen die Ablehnung eines Pflegegrades. Dieses ist ebenfalls für Menschen mit Behinderung und pflegebedürftige Menschen kostenlos.

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