CDU Landtagsabgeordneter Klaus Burger besucht EUTB v.

Pressemitteilung

 

Um sich über die EUTB Bodensee/Oberschwaben zu informieren besuchte CDU Landtagsabgeordneter Klaus Burger, der auch Mitglied des Sozialausschusses des Landtages von Baden-Württemberg ist; die EUTB Bodensee/Oberschwaben. Das Team von Thomas Schalski und Oliver Straub berichteten aus ihrer Arbeit in den Beratungsgesprächen und schilderten umfangreich die Probleme bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in der Realität. Oliver Straub, der ehrenamtlich in vielen Bereichen der selbstbestimmt Leben Szene aktiv, konnte davon berichten, dass er mit seinem Verein „Selbstbestimmt Leben in Oberschwaben“ im Landkreis Ravensburg ein Rolli Taxi mit einem Taxi-Unternehmer realisieren konnte. Mobilität ist und bleibt ein großes Problem für Menschen mit Behinderung auch im Bodenseekreis

Ein Zentrum für selbstbestimmtes Leben wird im Januar 2019 auch im Bodenseekreis an den Start gehen. Auch hier will man sich mit dem Thema Mobilität beschäftigen.

Aus der Beratungspraxis konnte darüber hinaus berichtet werden, dass die Themen Freizeitaktivitäten und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt sehr dringend sind. Die EUTB Bodensee/Oberschwaben bietet hierzu

einen Service für Arbeitgeber und Arbeitnehmer an, die beide Seiten dabei unterstützt Förderhilfen von den Sozialbehörden zu bekommen. Zur Zeit laufen Gespräche mit den Kammern, Arbeitsgeberverbänden und Gewerkschaften, um hier vielleicht gemeinsame Lösungen zu finden, im Sinne eines Bündnis für Chancen von Menschen mit Behinderungen.

Am Ende des zweistündigen Gespräches wurde festgehalten, dass man im Gespräch über die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes bleiben will.

 

Landtagsabgeordneter Klaus Hoher besucht EUTB

Die EUTB Bodensee/Oberschwaben hat alle Landtagsabgeordneten und Bundestagsabgeordneten in der Bodenseeregion eingeladen sich über die Arbeit der EUTB und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Bodenseekreis zu informieren.

Die EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben ist zuständig im gesamten Bodenseekreis Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke zu Teilhabeleistungen zu beraten. Das besondere an den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes ist, das Menschen mit Behinderung Menschen mit Behinderungen beraten. Themen der Beratung reichen vom Schwerbehindertenausweis, über Assistenz und persönliches Budget bis hin zu Pflegeleistungen, Pflegegrade und Erwerbsminderungsrente.

Als Erster nahm Landtagsabgeordneter Klaus Hoher (FDP) die Einladung an. Das Team von Thomas Schalski, Anita Schalski und Oliver Straub konnte Herrn Hoher über den Stand der Implementierung der EUTB berichten. Zu Verzögerung kommt es derzeit, was den barriefreien Umbau der Geschäftsstelle angeht. Die Bewilligungsanträge bei der Aktion Mensch ziehen sich hin. Darüber hinaus gibt es noch Unstimmigkeiten, ob das Integrationsamt die restlichen Kosten für eine barriefreie Toilette übernimmt. Mdl Klaus Hoher sagte spontan zu, die EUTB in dieser Sache gegenüber der Sozialverwaltung zu unterstützen.

Leiter der EUTB Thomas Schalski konnte nach einem halben Jahr davon berichten, „dass es für die kurze Zeit eine gute Auslastung hinsichtlich der Anzahl der Beratungen gibt.“ Das Angebot wird gut von den Bürgern aus dem Bodenseekreis angenommen, wir freuen uns aber auch über jeden, der unseren Rat sucht.“

MdL Klaus Hoher zeigte sich erfreut, dass der Bodenseekreis in Oberteuringen über ein solches Projekt verfügt. In der Tat passt die EUTB wunderbar in die Inklusionsaktivitäten der Gemeinde. Von Oberteuringen geht ein gutes Signal für Inklusion aus. DieAktivitäten der EUTB in Sachen Inklusion unterstütze ich in der Landespolitik gerne, so Klaus Hoher.

Für die Zeit nach den Sommerferien plant die EUTB ein Projekt für Kindergärten und Grundschulen, mit dem das Thema Leben mit Behinderungen den Kindern näher gebracht werden soll. In diesem Projekt sollen Menschen mit Behinderungen und Kinder in Kontakt gebracht werden und so schon in frühen Jahren lernen, wie Menschen mit ihren Behinderungen umgehen. Als Arbeitstitel für dieses Projekt haben wir „ Hast Du Aua?“