EUTB Bodenseekreis starte Informationskampagne

Die EUTB Bodenseekreis und ihr Trägerverein Bürger für Bürger e.V. Obertreuringen startet eine Informationskampagne zum Teilhaberecht und Inklusion. Monatlich finden nun für den gesamten Bodenseekreis Vorträge zum Pflegerecht statt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Beratung und Diskussion. Die erste Veranstaltung  am 02.10.2019 zum Einstufungsverfahren in die Pflegegrade wurde gut genutzt und die Teilnehmer fit gemacht für Überprüfung ihre Pflegebescheide. Die nächste Veranstaltung findet unter dem Titel: Der MDK kommt ! – Wie bereite ich mich auf die Begutachtung vor  am  13.November 2019 um 19.00 Uhr  in der Geschäftsstelle der EUTB in der Tavernengasse 4, 88094 Oberteuringen. Der nächste Termin ist dann im Januar 2020 vorgesehen.

Der Verein Bürger für Bürger e.V. und die EUTB Bodensee haben es sich zur Aufgabe gemacht Leichte Sprache in der Bodenseeregion zu verbreiten und damit Menschen mit Lernbehinderungen das alltägliche Leben zu verbessern. Nicht nur Menschen mit Lernbehinderung profitieren von Leichter Sprache, sondern alle Menschen, die Probleme mit der deutschen Sprache haben. Diese Schulung findet an zwei Terminen und zwar am 02.12.2019 und am 05.12.2019 im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Friedrichshafen gGmbH, Paulinenstr. 12, 88046 Friedrichshafen statt. Beginn und Ende ist jeweils von 10.00-17.00 Uhr.

Das Seminar wird inhaltlich vom Team des Zentrums Leichte Sprache Allgäu aus Kempten durchgeführt. Unkostenbeitrag sind für das Seminar und Verpflegung 30 €. Das Seminar wird von der Aktion Mensch gefördert werden. Teilnehmen kann jeder Interessierte

Inhalte des Seminars:

  • Leichte Sprache kennenlernen
  • Einführung: Regeln der Leichten Sprache
  • Abgrenzung Leichte Sprache und einfache Sprache
  • Sprechen in Leichter Sprache

Die EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben ist als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt. Wir suchen interessierte Personen, die Spass in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung haben. Interessierte bitte in der EUTB Geschäftsstelle melden.

Für alle Veranstaltungen melden Sie sich bitte in der Geschäftestelle Tavernengasse 4, 88094 Oberteuringen Tel. 07546 / 9299901 oder email: thomas.schalski@eutb-bodensee-oberschwaben.de an.

Whats up

Bürger für Bürger e.V. bietet interessierte Menschen eine Gruppe für Astronomie und eine Gruppe zur Erforschung der örtlichen Geschichte als inklusives Projekt an.

In der Astronomiegruppe möchten wir uns mit der Sternenkunde beschäftigen. Wie benutze ich ein Teleskop, wie lese ich eine Sternenkarte und was kann ich alles am Himmel beobachten und erforschen. Wir wollen auch praktische Beobachtung durchführen. Gemeinsam wollen wir mit interessierten Menschen mit und ohne Behinderung ein schönes Hobby betreiben.

In der zweiten Gruppe möchten wir uns mit der Geschichte Oberteuringens und des Bodenseekreis beschäftigen. Hierzu zählt sich mit Archäologie zu beschäftigen, eigene Exkursionen durchzuführen, Vorträge organisieren und in historischen Quellen zu forschen. Auch dieses Angebot richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderung.

Neues aus der EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben

Vortrag

Der MDK kommt ! – Wie bereite ich mich auf die Begutachtung vor  am  13.November 2019 um 19.00 Uhr  in der Geschäftsstelle der EUTB in der Tavernengasse 4, 88094 Oberteuringen. Der nächste Termin ist dann im Januar 2020 vorgesehen.

Seminar

Der Verein Bürger für Bürger e.V. und die EUTB Bodensee haben es sich zur Aufgabe gemacht Leichte Sprache in der Bodenseeregion zu verbreiten und damit Menschen mit Lernbehinderungen das alltägliche Leben zu erleichtern. Nicht nur Menschen mit Lernbehinderung profitieren von Leichter Sprache, sondern alle Menschen, die Probleme mit der deutschen Sprache haben. Diese Schulung findet an zwei Terminen und zwar am 02.12.2019 und am 05.12.2019 im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Friedrichshafen gGmbH, Paulinenstr. 12, 88046 Friedrichshafen statt. Beginn und Ende ist jeweils von 10.00-17.00 Uhr. Noch sind Restplätze frei.

Interessierte melden sich bitte unter thomas.schalski@eutb-bodensee-oberschwaben.de oder Tel: 07546 / 9299901

Vorschau

Immer wieder berichten Klienten in den letzten Wochen in der EUTB Beratungsstelle, dass es Engpässe in der Belieferung mit Medikamenten gibt. Hiervon sind u.a. auch Menschen mit psychischen Erkrankung besonders betroffen. Der Verein Bürger für Bürger plant für dem Januar 2020 eine Veranstaltung zur therapeutischen, medikamentösen psychiatrischen Versorgung im Bodenseekreis durchzuführen.

Lieferengpässe bei der Versorgung mit Medikamenten im Bodenseekreis – EUTB Bodensee/oberschwaben Rät BetroffeneN zur Bevorratung

Immer wieder berichten Klienten in den letzten Wochen in der Beratungsstelle der EUTB Bodensee, dass es Engpässe in der Belieferung mit Medikamenten gibt. Betroffen sind im Bodenseekreis insbesondere auch Menschen mit psychischen Erkrankungen. Es gibt daher bei den Betroffenen erhebliche Unsicherheiten und Ängste, nicht optimal versorgt zu werden.

Das Standardpräperat für depressive Menschen Venlafaxin ist nach Auskunft mehrerer Apotheken teilweise erst im Januar 2020 verfügbar. Dieses kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben, wenn die betroffenen Menschen nicht mit diesem Medikament versorgt werden können. Ein kurzfristiges Absetzen des Medikamentes führt zu Entzugserscheinungen und kann gefährlich werden. Ein Ausweichen auf andere Medikamente ist nur unter ärztlicher und therapeutischer Aufsicht und nicht kurzfristig möglich. Wir raten Betroffenen zu überprüfen, bis wann die Medikamente reichen und rechtzeitig mit ihrem Arzt/Therapeuten über Alternativen zu sprechen. „Kümmern sie sich rechtzeitig um Nachschub ihrer Medikamente und informieren Sie sich, ob Ihre Medikamente auch betroffen sind“ so Thomas Schalski, Inklusionsbotschafter des ISL und Leiter der EUTB.

Infos zu Engpässen bei den Medikamenten: https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelzulassung/Arzneimittelinformationen/Lieferengpaesse/_functions/Filtersuche_Formular.html?queryResultId=null&pageNo=0

Die Krankenkassen sind für die ausreichende Versorgung mit Medikamenten zuständig. Das es immer wieder Lieferengpässe gibt, liegt an der Politik der Krankenkassen und dem Gesundheitsministerium. Die Regulierungs- und Sparwut im Gesundheitswesen geht zulasten der Gesundheit der Patienten. Die Krankenkassen und die Politik kennen das Problem, aber handeln nicht. Betroffene sollten sich bei Ihrer Krankenkasse beschweren und diese auffordern, ihre gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Ebenso sollten die Betroffenen die örtlichen Bundestagsabgeordneten und das Gesundheitsministerium auffordern schnellstens Abhilfe zu schaffen, empfiehlt Inklusionsbotschafter Thomas Schalski. Das in einem reichsten Land der Erde, es Lieferengpässe bei der Versorgung mit Medikamenten gibt, ist ein Armutszeugnis und stellt ein vollständiges Versagen der Gesundheitspolitik von Bundesgesundheitsminister Spahn dar.

Der Verein Bürger für Bürger und die EUTB Bodenseekreis werden im Januar 2020 eine Veranstaltung zur Frage der therapeutischen und medikamentösen Versorgung im Bodenseekreis machen, um die Betroffenen und Angehörigen zu informieren und zu beraten

EUTB Bodensee auf der leistungsschau am 08.09.2019 in obrteuringen

Willkommen in unserer „Bunten Welt“!

Genießen Sie einen spielerischen, unterhaltsamen und informativen Tag für die ganze Familie mit Oberteuringens Handel- und Gewerbetreibenden!

Die Leistungsschau findet in den Ortsteilen Oberteuringen-Mitte im Gewerbegebiet Neuhaus und in Hefigkofen mit über 40 teilnehmenden Firmen statt. Die EUTB Bodenseekreis ist mit dabei und stellt sich und ihre Arbeit vor. Wir können an diesem Tage auch Beratungen durchführen.

Die Standorte sind mit dem ganztägig fahrenden, kostenlosen Shuttlebus bequem zu erreichen.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm und reichhaltige Verpflegungsstände runden diesen Tag ab. Kommen und Staunen Sie!

https://www.teuringer-wirtschaft.de/

Änderungen bei der Grundsicherung

Pressemitteilung

Das Inkrafttreten der nächsten Stufe der im Bundesteilhabegesetz verankerten Reformen zum 1. Januar 2020 wirft bereits seine Schatten voraus. So müssen beispielsweise behinderte Menschen, die bisher ihre Leistungen in Wohneinrichtungen erhalten haben, einen neuen Antrag auf Grundsicherung stellen, damit die Leistungen am 1. Januar nahtlos weiter gezahlt werden.

Das Bundesteilhabegesetzes sieht zukünftig eine Trennung der Leistungen der Grundsicherung und der Eingliederungshilfen vor. Ab 2020 müssten Leistungen der Grundsicherung sowie für  die Kosten der Unterbringung bei den örtlichen Sozialämtern beantragt werden. Für Leistungen der Eingliederungshilfe wie etwa die fachlichen Assistenzleistungen sind die Kostenträger der Eingliederungshilfe zuständig.

Die EUTB Bodenseekreis rät möglichst schnell einen Antrag auf Grundsicherung beim Sozialamt in Friedrichshafen zu stellen. Nur so sei eine nahtlose Sicherung ihrer Leistungen zum Lebensunterhalt ab Januar 2020 gewährleistet. Angehörige und Betroffene können sich gerne bei der EUTB Bodenseekreis beraten lassen. Gerne helfen wir beim Ausfüllen der Anträge. Kontakt können Betroffene unter der Telefonnummer 075469299901 aufnehmen.

Die Berater der EUTB besuchen Sie bei Bedarf auch gerne zu Hause oder in der Einrichtung.

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Bodensee unterstützt Menschen mit Behinderung aus dem Bodenseekreis in allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe. Das Angebot ist für die Ratsuchenden kostenlos und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert.

Europäischer Protestag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Mission Inklusion am und auf dem Bodensee

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am 04.05.2019 um 13.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Friedrichshafen eine Kundgebung statt, bei welcher auf 10 Jahre UN Behinderrechtskonvention und ihre Umsetzung aufmerksam gemacht werden soll.

Die Kundgebung steht unter dem Motto „Mission Inklusion am Bodensee“ Neben dem Verein Bürger für Bürger e.V. und dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. (KBV) aus Reutlingen ruft auch Inklusionsbotschafter Thomas Schalski und das neugegründete Zentrum für selbstbestimmtes Leben Bodenseeregion zu der Kundgebung auf. Die Idee für die Veranstaltung hatte der KBV, der jedes Jahr eine Freizeit im Cap Rotach in Friedrichshafen macht und die Kollegen von der EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben angesprochen, eine Veranstaltung zu organisieren.

Die EUTB Bodensee/Oberschwaben wird auf dieser Veranstaltung einen Infostand haben und Passanten bei Fragen zum Teilhaberecht informieren und beraten . Darüber hinaus möchten die organisatoren  der Veranstaltung Menschen mit und ohne Beeinträchtigung über Inklusion im Bodenseekreis ins Gespräch bringen. Hierzu wird auch das von der Aktion Mensch entwickelte Inklusions-Memory eingesetzt werden.

Im Anschluss an die Kundgebung können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Gespräche bei einer Fahrt mit dem Schiff „Graf Zeppelin“ auf dem Bodensee fortsetzen. Das Schiff wird

dann gegen 18:25 Uhr wieder in Friedrichshafen sein. Die Veranstaltung wird von der Aktion Mensch gefördert

10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

Inklusionsbotschafter Thomas Schalski fordert mehr Tempo für die Inklusion

Bodenseekreis: Anlässlich des 10jährigen Jubiläums zum Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland am 26. März 2009 fordern die derzeit 100 Inklusionsbotschafter*innen mehr Tempo bei der Verwirklichung der Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Vieles geht in Deutschland in Sachen Inklusion viel zu langsam. Doch Inklusion geht uns alle an und wir alle können in den Bereichen, in denen wir aktiv sind, etwas ganz Konkretes tun, damit behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt leben können und von Anfang an willkommen sind“, erklärte Thomas Schalski, Inklusionsbotschafter der Interessensvertretung Selbstbestimmtes Leben. Das Projekt wird vom Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmtes Leben in Deutschland (ISL) noch bis Ende 2019 durchgeführt und von der Aktion Mensch Stiftung gefördert

„Inklusion ist kein bloßes Wunschdenken, sondern ein von den Vereinten Nationen festgeschriebenes und von Deutschland 2009 ratifiziertes Menschenrecht, das endlich konsequent umgesetzt werden muss. Denn die Alternative ist, dass wir weiterhin akzeptieren, dass behinderte Menschen an den Rand gedrängt, diskriminiert und ausgegrenzt werden. Viele gute Beispiele zeigen einerseits, dass behinderte Menschen, wie alle anderen auch, mitten in der Gesellschaft leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können, wenn sie die entsprechende Unterstützung und Rahmenbedingungen bekommen. Andererseits werden beispielsweise täglich neue Barrieren aufgebaut, weil es keine klaren und verbindlichen Regeln gibt, die eingehalten werden müssen. Inklusion beschränkt sich dabei nicht nur auf behinderte Menschen, sondern betrifft alle Menschen“, erklärte Inklusionsbotschafter Thomas Schalski. Bundesweit setzen sich derzeit 100 Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen in ihrem Umfeld und Wirkungskreis dafür ein, dass mehr Inklusion gewagt und diese konkret umgesetzt wird.

„Ich setze mich für eine Leichte Sprache ein, damit alle verstehen können, worum es geht. Denn als Mensch mit einer Lernschwierigkeit erlebe ich oft, wie lange Sätze und Fremdwörter mir und anderen das Leben schwer machen“, erklärte Thomas Schalski, der sich als Inklusionsbotschafter für die Übersetzung von Informationen in Leichte Sprache einsetzt. “Wir, Inklusionsbotschafter Thomas Schalski und der Verein Bürger für Bürger e.V. führen im September 2019 ein Seminar für alle Interessierte zur Leichten Sprache im Bodenseekreis durch. Darüber hinaus werden wir auf die Behörden im Landkreis zugehen, um für die Leichte Sprache zu werben.

So wie er engagieren sich Inklusionsbotschafter*innen beispielsweise für barrierefreie Verkehrsmittel und Wohnungen, für inklusive Kultur- und Freizeitangebote, sowie für inklusive Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten.

Link zu Informationen zum Inklusionsbotschafter*innen-Projekt sowie zu den Porträts und Berichte über Aktivitäten der einzelnen Inklusionsbotschafter*innen:

http://www.isl-ev.de/index.php/aktuelles/projekte/inklusionsbotschafterinnen

Sozialminister besucht EUTB

Heute hat Sozialminister Lucha die EUTB Bodensee besucht und sich über die Arbeit berichten lassen. Eine gute Nachricht hat er mitgebracht, nämlich das Baden-Württemberg die Entfristung der EUTB beim Bund beantragt hat. Er versprach auch intern prüfen zu lassen, ob der KVJS unbürokratisch einen barriefreien Umbau der Toilette finanzieren kann.

Auf dem Bild von links: Sozialminister Lucha, Leiter der EUTB Thomas Schalski, EUTB Beraterin Anita Schalski, Bürgermeister Messmer von der Gemeinde Oberteuringen, Annika Taube Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Oberteuringen

Schweizer besuchen EUTB Bodensee/Oberschwaben

Geschäftsführer Rainer Hartmann und Bereichsleiter Raphael Inderkum von der Stiftung Domino aus dem schweizerischen Aargau informierten sich heute in der EUTB über Konzept und Beratung der Teilhabeberatung. Der Leiter der EUTB Thomas Schalski informierte umfassend über Ausschreibung, Finanzierung, Konzept und Beratungsansatz der EUTB. Hintergrund des Treffens ist, dass die Stiftung Domino eine unabhängige Beratung nach dem Peer-Counseling Konzept im Kanton Aargau plant und ins Leben rufen will. Daher drehten sich die Schwerpunkte des Gesprächs um die Beratung von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung. Auf Einladung der beiden Schweizer wird das EUTB Team im Frühjahr zu einem Gegenbesuch in die Schweiz fahren und sich über die Schweizer Bemühungen zur Umsetzung der UN Behindertenkonvention zu informieren. Thomas Schalski freute sich über die Initiative der Schweizer und stellte fest, dass in Zukunft ein kontinuierlicher Austausch stattfinden soll. Zum Schluss überraschte Rainer Hartmann mit einem Gastgeschenk, dass die Mitarbeiter der EUTB begeisterte. Wir wollen diese Figur zu unserem Maskottchen machen. Wir hat einen Namen hierfür? Für den besten Namen loben wir einen Betrag von 100 € aus.

Hinweis zur Domina Stiftung:http://www.stiftung-domino.ch/ueber-uns

Bürger stoppen behindertenfeindliche Umzugspläne

Bürger stoppen nicht barriefreie Umzugspläne des Rathauses in Markdorf

Inklusionsbotschafter Thomas Schalski begrüßt das Ergebnis des Bürgerentscheides vom 16.12.2018 in Markdorf, mit dem die Bürger das Projekt von Gemeinderat und Bürgermeister, der Umzuges des Rathauses ins örtliche Bischofsschloss, verhinderten. Mit nur 5 Stimmen Unterschied konnte die Bürgerinitiative die Pläne der Kommunalpolitiker verhindern und einen dementsprechenden Gemeinderatsbeschluss außer Kraft setzen . Damit sind nun erstmal auch die Pläne vom Tisch, dass neue Rathaus im Bischofsschloss nicht vollständig barrierefrei zu gestalten. Im Gemeinderatsprotokoll sprach man davon nötigenfalls Rollstuhlfahrer umzusetzen, damit diese einen Fahrstuhl benutzen könnten. Der Bürgermeister würde zu Rollstuhlfahrern aus dem ersten Stock herunter kommen. Der örtliche Behindertenbeaufragte der Stadt, selbst Rollstuhlfahrer, fand dieses nicht zu beanstanden. In öffentlicher Gemeinderatsitzung wollte er nach dem Bürgerentscheid Stellung zu seiner Position nehmen, was ihm vom Bürgermeister untersagt wurde. Der Behindertenbeauftragte darf scheinbar nur sprechen, wenn es dem Bürgermeister angenehm ist.

Die mangelnde Barriefreiheit in einem modernen, neuen Rathaus, führte zu einem öffentlichen Protest durch die EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben und Inklusionsbotschafter Thomas Schalski. Beide sahen hierin einen Verstoß gegen das  Behindertengleichstellungsgesetz des Landes Baden-Württemberg und der UN Behindertenkovention. In einem Brief an die EUTB Bodensee teilte der Bürgermeister daraufhin mit, dass aufgrund des Planungsstandes noch nicht klar sei, welche Maßnahmen zur Barriefreiheit ergriffen werden müssen und alle Vorschriften der Landesbauordnung würden eingehalten. Scheinbar eine Beruhigungstaktik. Zwei Tage vor dem Bürgerentscheid erklärte er in der Zeitung, die Stadt würde Ausnahmegenehmigung von der Barrierefreiheit der Landesbauordnung nutzen.  Das müsse man so hinnehmen. Dieses taktische Verhältnis zur Barriefreiheit hat nun die Mehrheit der Bürger Markdorfs ein Ende bereitet. Welche Schlüsse hat der Bürgermeister daraus gezogen? In der nun folgenden Gemeinderatssitzung verkündete er, man müsse nun die Erfolge der Stadt z.B. bei der Barriefreiheit klarer darstellen. Im Folge dessen durfte der Behindertenbeauftragte darstellen, welche Bürgersteige abgesenkt wurden. Na immerhin, so Inklusionsbotschafter Thomas Schalski, wird etwas für die Rollstuhlfahrer in der Stadt getan. Von dem Thema Inklusion sind wir da aber noch weit entfernt. Ganz zu schweigen von den Einstellungsbarrieren.

Menschen mit Behinderungen unterstützten die Bürgerinitiative gegen die  Umzugspläne, u.a,. in dem sie den Fokus immer wieder auch auf die fehlende Barriefreiheit lenkten und aktiv bei der Abstimmung dabei waren. Das Ergebnis zeigt, dass wirklich jede Stimme zählt und sollte Menschen mit Behinderungen motivieren, sich poliitsch aktiv einzumischen und ihre Rechte aus der UN Behindertenrechtskonvention einzufordern.