Anwalt sein für Menschen mit Behinderungen

Ein Beratungsangebot von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung – das bietet seit einem Jahr die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Bodensee-Oberschwaben in Oberteuringen. Über 100 Beratungen haben Thomas Schalski (53) und sein kleines Team in den vergangenen zwölf Monaten durchgeführt.

mehr dazu:https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/oberteuringen_artikel,-anwalt-sein-f%C3%BCr-menschen-mit-behinderung-_arid,11004604.html?fbclid=IwAR2pYKxC1Hky4oit3sTBtyY44aCIm_N6O0p6_KPVJyihcS00giz3qP_TsS0

Besuch aus der Schweiz

Der Geschäftsführer Rainer Hartmann und Bereichsleiter Raphael Inderkum der Stiftung Domino aus dem schweizerischen Aargau informierten sich vor kurzem in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee/Oberschwaben über Konzept und Beratung der Teilhabeberatung. Der Leiter der EUTB und Inklusionsbotschafter Thomas Schalski informierte dabei umfassend über die Ausschreibung, die Finanzierung, das Konzept und den Beratungsansatz der EUTB.

mehr dazu: https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/39511/Besuch-aus-der-Schweiz-in-Teilhabeberatungsstelle.htm

Schweizer besuchen EUTB Bodensee/Oberschwaben

Geschäftsführer Rainer Hartmann und Bereichsleiter Raphael Inderkum von der Stiftung Domino aus dem schweizerischen Aargau informierten sich heute in der EUTB über Konzept und Beratung der Teilhabeberatung. Der Leiter der EUTB Thomas Schalski informierte umfassend über Ausschreibung, Finanzierung, Konzept und Beratungsansatz der EUTB. Hintergrund des Treffens ist, dass die Stiftung Domino eine unabhängige Beratung nach dem Peer-Counseling Konzept im Kanton Aargau plant und ins Leben rufen will. Daher drehten sich die Schwerpunkte des Gesprächs um die Beratung von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung. Auf Einladung der beiden Schweizer wird das EUTB Team im Frühjahr zu einem Gegenbesuch in die Schweiz fahren und sich über die Schweizer Bemühungen zur Umsetzung der UN Behindertenkonvention zu informieren. Thomas Schalski freute sich über die Initiative der Schweizer und stellte fest, dass in Zukunft ein kontinuierlicher Austausch stattfinden soll. Zum Schluss überraschte Rainer Hartmann mit einem Gastgeschenk, dass die Mitarbeiter der EUTB begeisterte. Wir wollen diese Figur zu unserem Maskottchen machen. Wir hat einen Namen hierfür? Für den besten Namen loben wir einen Betrag von 100 € aus.

Hinweis zur Domina Stiftung:http://www.stiftung-domino.ch/ueber-uns

Bundesteilhabegesetz – Kampagne

Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes „Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes“ bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

https://www.teilhabegesetz.org/pages/posts/kampagne-gegen-geplante-verschlechterungen-im-schwerbehindertenrecht-gestartet1110.php

Nicht barriefreier Rathausumzug durch Bürger gestoppt

Der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski begrüßt das Ergebnis des Bürgerentscheides vom 16. Dezember 2018 in Markdorf, mit dem die BürgerInnen das Projekt des Gemeinderates und des Bürgermeisters, des Umzuges des Rathauses ins örtliche Bischofsschloss, verhinderten.

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/39325/Nicht-barrierefreier-Rathausumzug-in-Markdorf-gestoppt.htm?fbclid=IwAR2fASXMFu-Spc-Mmvtr5tB8H3o414UNLP2nqH8-9fZxbjQKaHE46tPhAMc

Bürger stoppen behindertenfeindliche Umzugspläne

Bürger stoppen nicht barriefreie Umzugspläne des Rathauses in Markdorf

Inklusionsbotschafter Thomas Schalski begrüßt das Ergebnis des Bürgerentscheides vom 16.12.2018 in Markdorf, mit dem die Bürger das Projekt von Gemeinderat und Bürgermeister, der Umzuges des Rathauses ins örtliche Bischofsschloss, verhinderten. Mit nur 5 Stimmen Unterschied konnte die Bürgerinitiative die Pläne der Kommunalpolitiker verhindern und einen dementsprechenden Gemeinderatsbeschluss außer Kraft setzen . Damit sind nun erstmal auch die Pläne vom Tisch, dass neue Rathaus im Bischofsschloss nicht vollständig barrierefrei zu gestalten. Im Gemeinderatsprotokoll sprach man davon nötigenfalls Rollstuhlfahrer umzusetzen, damit diese einen Fahrstuhl benutzen könnten. Der Bürgermeister würde zu Rollstuhlfahrern aus dem ersten Stock herunter kommen. Der örtliche Behindertenbeaufragte der Stadt, selbst Rollstuhlfahrer, fand dieses nicht zu beanstanden. In öffentlicher Gemeinderatsitzung wollte er nach dem Bürgerentscheid Stellung zu seiner Position nehmen, was ihm vom Bürgermeister untersagt wurde. Der Behindertenbeauftragte darf scheinbar nur sprechen, wenn es dem Bürgermeister angenehm ist.

Die mangelnde Barriefreiheit in einem modernen, neuen Rathaus, führte zu einem öffentlichen Protest durch die EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben und Inklusionsbotschafter Thomas Schalski. Beide sahen hierin einen Verstoß gegen das  Behindertengleichstellungsgesetz des Landes Baden-Württemberg und der UN Behindertenkovention. In einem Brief an die EUTB Bodensee teilte der Bürgermeister daraufhin mit, dass aufgrund des Planungsstandes noch nicht klar sei, welche Maßnahmen zur Barriefreiheit ergriffen werden müssen und alle Vorschriften der Landesbauordnung würden eingehalten. Scheinbar eine Beruhigungstaktik. Zwei Tage vor dem Bürgerentscheid erklärte er in der Zeitung, die Stadt würde Ausnahmegenehmigung von der Barrierefreiheit der Landesbauordnung nutzen.  Das müsse man so hinnehmen. Dieses taktische Verhältnis zur Barriefreiheit hat nun die Mehrheit der Bürger Markdorfs ein Ende bereitet. Welche Schlüsse hat der Bürgermeister daraus gezogen? In der nun folgenden Gemeinderatssitzung verkündete er, man müsse nun die Erfolge der Stadt z.B. bei der Barriefreiheit klarer darstellen. Im Folge dessen durfte der Behindertenbeauftragte darstellen, welche Bürgersteige abgesenkt wurden. Na immerhin, so Inklusionsbotschafter Thomas Schalski, wird etwas für die Rollstuhlfahrer in der Stadt getan. Von dem Thema Inklusion sind wir da aber noch weit entfernt. Ganz zu schweigen von den Einstellungsbarrieren.

Menschen mit Behinderungen unterstützten die Bürgerinitiative gegen die  Umzugspläne, u.a,. in dem sie den Fokus immer wieder auch auf die fehlende Barriefreiheit lenkten und aktiv bei der Abstimmung dabei waren. Das Ergebnis zeigt, dass wirklich jede Stimme zählt und sollte Menschen mit Behinderungen motivieren, sich poliitsch aktiv einzumischen und ihre Rechte aus der UN Behindertenrechtskonvention einzufordern.